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The Taj Mahal Palace and Tower

Apollo Bunder, Colaba, Mumbai, Maharashtra, Indien

Indien | Mumbai Hotels

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  • Sam

    “Public rooms. Club system”

  • galit

    “Everything. Incredible stay in every possible w … ”

  • KAI LING

    “LOCATION AND SERVICE”

  • KAI LING

    “location was great”

The Taj Mahal Palace and Tower

Apollo Bunder, Colaba

Mumbai, Maharashtra, India

Style: Kontemporär Klassisch

Atmosphäre: Lebhaft

560 Zimmer

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Nein, sie haben den original Taj Mahal noch nicht in ein Hotel umgebaut – aber dieser Ort ist so beeindruckend, dass man seinen Namensvetter glatt vergessen könnte. Man ist allgemein übereingekommen, dass das Taj Mahal das beste Hotel Indiens ist, gleichwertig mit den Top Luxus-Adressen New Yorks oder Paris’ und durch den landestypischen Hang zur Dramatik in Bezug auf Architektur käme es nicht überraschend, würde das Hotel zum neunten oder zehnten Weltwunder erklärt werden.

Das, was man vom Hafen aus sieht, ist allerdings die Rückseite des Hotels – die Legende besagt, dass der Architekt die Pläne von Übersee aus entworfen hat und die Location zum ersten Mal besuchte, als die Baustelle fertig gestellt war. Angeblich hat er erst beim Anlegen des Schiffes gesehen, dass das Gebäude falsch herum errichtet wurde und sich dann überbord gestürzt.

Ob diese Geschichte wahr ist oder nicht – die Lage hat durchaus ihre Vorteile: die 'Rückseite' des Hotels besteht nur aus Gästezimmern, ohne ein großes Entrée, dass viel Platz wegnimmt, und mehr Zimmer bieten so einen Blick auf den Hafen – und was als Auffahrt und Eingang gedacht war, ist nun Swimmingpool und Garten, während sich das eigentliche Entrée diskret im Hintergrund befindet.

Mumbai, ehemals Bombay, ist eine hektische, chaotische Stadt, Heimat (neben Anderem) der Filmindustrie und wie so Vieles in Indien, eine Studie von Gegensätzen: von der Opulenz des Taj Mahal Hotels zum Lärm und der Luftverschmutzung der Straßen. Die gehobenen Zimmer haben einen fantastischen Blick auf den Ozean, während man von den etwas preiswerteren über die brüchigen Dächer Mumbais schaut – immer noch ein beeindruckendes Panorama, wenn nicht sogar Postkarten verdächtig. Der etwas neuere Turmflügel, nicht minder luxuriös, wirkt ein wenig antiseptisch, verglichen mit dem Ursprungsflügel, der auf 1903 zurückgeht, als die Geschichte des Hotels geschrieben wurde – das Gästebuch liest sich wie ein Who-is-Who der Indien-Reisenden der letzten hundert Jahre.

Es gibt nicht weniger als fünf Restaurants und drei Bars im Haus, und natürlich jedweden weiteren vorstellbaren Komfort – aber es wäre eine Schande, nicht hinaus zu gehen, angesichts Mumbais legendärem Nightlife’s und selbst der verwöhnteste Reisende wird etwas von Interesse in dieser außergewöhnlichen Stadt finden, seien es die weitläufigen Victoria Gardens oder auch nur ein Cricket Match.

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