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6 überprüfte Kritiken von Personen, die das The Ritz über Tablet Hotels gebucht haben.
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The Ritz
15 Place Vendome
Paris, France
Umgebung: 1st Arr. (Musée du Louvre/Les Halles)
Style: Traditionelle Eleganz
Atmosphäre: Ruhig
175 Zimmer
Dieses Hotel ist einer der Favoriten von…
CEO, Saatchi & Saatchi
Es mag ja Hotels in Paris geben, die älter sind, aber was Glamour betrifft, fing hier alles an. Coco Chanel wohnte dreißig Jahre lang hier, Pamela Harriman zog unzählige Bahnen im Pool, Edward VII war einer der ersten Gäste und Guillaume Escoffier einer der ersten Chefköche.
Selbst heute noch ist das Ritz larger than life. Die Bademmäntel sind noch immer in jenem Apricot, von dem Cesar Ritz, der Gründer, der Überzeugung war, dass es dem Teint so schön schmeichle. Den Damen wird ihr Drink mit einer langstieligen Rose serviert. Und Concierge Gerard Avez ist ein vertrautes Gesicht für Gäste, die damals schon herkamen, in den Tagen von Charlie Chaplin und Chanel; und als Avez noch Page war. Unten ist so viel los wie eh und je, ganz besonders zum Abend-Champagner im Vendome und während der Modewoche. Der coolste Platz nach 22 Uhr ist nach wie vor die Hemingway Bar, inzwischen die Domäne von Barmann Collin, der einem vorzügliche Drinks mixt und ebenso vorzüglich unterhält mit seinem schier unerschöpflichen Repertoire an Anekdoten.
So wie sich das Ritz stets selbst darin übertroffen hat, Persönlichkeiten wie Harriman, Chanel, Oscar de la Renta und Elton John ein zuhause zu geben, so viel Mühe geben sie sich, dass sich hier jeder wie Zuhause fühlt. Es ist nichts ungewöhnliches, wenn Gäste auf ein bestimmtes Zimmermädchen bestehen, auf spezielle Duschbrausen, Fitnessgeräte-Park, private Speisesalons mit ausschließlich chinesischem Essen oder einen extra Raum nur für die Blumen. Hat ein Gast ein Lieblingszimmer, fotografiert es gleich nach dem Auschecken jemandem vom Personal, damit der oder die Betreffende beim nächsten Besuch alles exakt wieder wie gewünscht vorfindet. Der Keller des Ritz ist voll mit persönlichen Gegenständen - Ölgemälde, die wieder an die Wand müssen; Pelzmäntel, die wieder aufgehängt, Diptyque-Kerzen, die angezündet werden müssen; sogar Brillen, die dann bereits aufgeklappt auf dem Nachttisch warten.
Versteht sich, dass so was zu einem gepfefferten Preis kommt; einem, bei dem mitunter selbst die unerschrockendsten und wohlhabendsten Anhänger des Ritz kurz zucken. Und dennoch: „Es gibt nur einen Grund, nicht im Ritz abzusteigen“, schrieb Hemingway, „nämlich den, dass man es sich nicht leisten kann“, Selbst als Hemingway noch mittellos war, schaffte er es, wenigstens genug Geld für regelmäßige Besuche der Bar zusammenzukratzen. Und kaum dass die Tantiemen zu fließen begannen, zog er sofort ein.



