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Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“Very clean, stylish and a bit of fun. The staff were … ”
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“ther service was 1st class as usual”
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“the way hotels were meant to be, great”
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“Great location, wonderful staff and despite the fact … ”
St Martins Lane Hotel
45 St. Martin's Lane
London, England, UK
Umgebung: Leicester Square
Style: Cutting-Edge
Atmosphäre: Ereignis
204 Zimmer
Das St Martins Lane war die erste Zusammenarbeit auf englischem Boden zwischen der Morgans Hotel Group und Philippe Starck, und das Haus zog einige Monate früher in Covent Garden ein als der jünger Ableger, das Soho`s Sanderson. Das Konzept (bei beiden Hotels) ist Urban Resort, und es ist keine Frage, dass sich der Gast beim Betreten des Hotels in einer ganz anderen Welt wieder findet, eine Welt, in der es solche Möbel gibt wie Sessel in
Form und Farbe von Goldzähnen, lebensgroße Schachfiguren und nackte Glühbirnen. Starcks zum Markenzeichen gewordene Respektlosigkeit mag nicht mehr so neuartig wirken wie noch vor einigen Jahren, aber sie verfehlt ihre Wirkung nicht und schafft einen echten Kontrast zur Norm des typisch englischen Landhaus-Stils.
Die Zimmer sind Loft-Style, ein großer Raum, mit einem speziell zugeschnittenen Lichtsystem, das es einem ermöglicht, sich die Farbe des Lichts individuell auszusuchen; das Ganze auf magische Weise mittels Projektor hinter dem Kopfende; so kann man den komplett weißen Raum ringsum wie eine leere Leinwand benutzen. Die Fenster sind bodentief und bieten einen beeindruckenden Blick auf Central London - einer der Vorteile, die der Umbaus eines Bürokomplexes aus den Sechzigern statt irgendeines Georgianischen Wahrzeichens mit sich bringt. Wie in jedem loftartigen Gebäude haben die Eckzimmer das meiste Licht, und während bei vielen Hotels die so genannten ‚Zimmer zum Garten’ solche mit Blick nach Innen sind, ist das hier anders: eine eigene bepflanzte Terrasse beschert einem herrlich frische Luft.
Ein Morgans Hotel ohne edles und angesagtes Restaurant, das wäre undenkbar - hier sind es derer gleich zwei, das bewährte Asia de Cuba und der Newcomer Tuscan Steak, das genauso ist, wie es der Name sagt, allerdings ohne Toskana. Zwei Bars im Starck-Design, in denen sich Einheimische und Hotelgäste gleichermaßen tummeln, vervollständigen das social life. Eines allerdings fehlt dem St Martins Lane, was das Sanderson hat, nämlich ein Spa. Andererseits ist das hier ein Shopping Paradies - und wenn man sich entscheiden muss zwischen den beiden, dann gibt Covent Garden den Ausschlag. Oder doch Soho?



