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22 Bestätigt
Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“Excellent Location, excellent service”
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“the beautiful courtyard garden and the professional … ”
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“Comfort, beauty of location, wonderful staff”
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“style comfort and location”
Hotel de Russie
Via del Babuino, 9
Rome, Italy
Umgebung: Piazza del Popolo
Style: Cutting-Edge
Atmosphäre: Lebhaft
122 Zimmer
Dieses Hotel ist einer der Favoriten von…
CEO, Saatchi & Saatchi
Lang lang ist`s her, da konnte es einem hier passieren, dass man Pablo Picasso oder Jena Cocteau dabei beobachtete, wie sie eine Orange schälten und aßen, die sie im Hotelgarten gepflückt hatten. Sechzig Jahre hat es gedauert, bis das Russie wieder auferstanden ist, und es immer noch ein echt lässiger Ort. Wenngleich die Picassos und Cocteaus von heute (meist aber Models und Filmstars) nicht ganz so einem Hedonismus an den Tag legen - eher sieht man sie in ihren Loafers durch die Lobby schlendern oder in der Lounge im International Herald Tribune blättern.
Rom ist bekannt für seine Lebendigkeit, die stressig sein kann - ewig Stau und Stoßverkehr und heiße, salzige Luft. Doch das Russie ist trotz seiner Lage im Stadtzentrum - gleich gegenüber der Spanischen Treppe zur Piazza
del Popolo hin - eine friedvolle Oase. Nichts zu hören vom Geknatter und Gehupe der Mopeds. Der Service ist diskret. Selbst das Mobiliar strahlt Ruhe aus - modern, aber
unprätentiös. Man bestelle sich Wein beim Zimmer-Service und trinke ihn genüsslich aus einem Glas von der Größe eines Goldfischglases oder buche sich eine Anwendung im Spa - Italiens einzigem Luxus-Spa. Wenn das Wetter
am schönsten ist, empfiehlt sich das Russie ganz besonders, also in der Zeit Frühlingsende bis Herbstbeginn. Dann kann man auf der Veranda frühstücken mit Cornettos und Espresso. Und abends ein Gläschen Prosecco auf der Terrasse (sofern man das Glück und Kleingeld hatte, ein Zimmer mit Terrasse zu ergattern), während man der Musik
lauscht, die von der Piazza unten heraufweht.
Seinen Namen im übrigen verdankt das Hotel wahrscheinlich den russischen Koryphäen, die hier
Unterschlupf suchten - sei es Igor Stravinsky, das russische Staatsballett und die Romanoffs. Vielleicht hat man sich deshalb beim Bau des Hotels im Jahr 1818 für eine derart unscheinbare Fassade entschieden (das Russie ist wirklich leicht zu übersehen). Aber was einen innen erwartet, ist
erstaunlich: eine schier endlose Landschaft, so opulent und kunstvoll arrangiert wie die Kulisse eines Theaters, mit Palmen, Eiben, Kletterrosen, römischen Ruinen und in der Ferne die Gärten der Villa Borghese. Wenn das Wetter mitspielt, kann man hier ewig verweilen - zumal es eine Bar gibt, die Drinks und Sandwiches serviert. Und es juckt mächtig in den Fingern, sich eine von den Orangen zu pflücken.



