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3 Bestätigt
Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“The Bel Air is absolutely outstanding, and truly … ”
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“We checked in at 4:15 (check in at 3:00) and our … ”
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“There were some new employees at the front desk so … ”
Hotel Bel Air
701 Stone Canyon Road
Los Angeles, CA, USA
Umgebung: Westwood
Style: Kontemporär Klassisch
Atmosphäre: Abgeschieden
92 Zimmer
Das Hotel Bel-Air ist zur Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.
Gebaut 1946, in einem Stil, der sich nur als romantisch mediterran bezeichnen lässt, ist das Hotel Bel-Air mit seinen rosefarbenen Missions-Bungalows so ziemlich der beste und edelste Platz zum Abtauchen, den man finden kann. Versteckt hinter Bougainvillea, Ficus-Palmen, Orangenbäumen und Farn im Herzen des exklusivsten Stadteils von LA, mit Terracotta-Gehwegen auf dem gesamten Gelände von ca. achtzehn Acres; und die Rezeption erreicht man über eine gebogene Steinbrücke.
Ironischerweise wollte man anfangs das Film-Volk gar nicht haben im Bel-Air, aber genau jene Sorte Gäste - und ihr skandalöses Benehmen - machte das
Hotel so berühmt. Elizabeth Taylor verbrachte hier die Flitterwochen mit ihrem ersten Ehemann; Marylin
Monroe brachte einige Zeit damit zu, zwischen den Zimmern 133 und 33 hin und her zu flitzen, und Legende in dieser Stadt ist jener Vorfall, als Lauran Bacall während der Oscar-Verleihung das Hotel unter Wasser setzte. Trotz umfassender Renovierungsarbeiten fühlt man sich hier nach wie vor wie zu Zeiten der goldenen Jahre. Daher sollte man die Butter in Schwanenform als romantisch betrachten und nicht als kitschig. Ebenso die vom Stil der Toskana inspirierten Zimmer, die Vorhänge mit Blumenmuster, und die steinernen
Poseidonköpfe des Springbrunnens.
Von Celebrities ist man ja bisweilen absonderliche Wünsche gewohnt, und das Personal im Bel-Air ist legendär gut darin, so ziemlich alles zu ermöglichen,
vom Arrangement einer Siebzehn-Minuten-Trauung (zwischen Ronald Reagans Tochter Patti und ihrem Yoga-Lehrer) bis hin, eine Sixpence-Münze aus dem Jahr 1962 zu finden. Und die Mitarbeiter sind diskret, besonders die seit über dreißig Jahren hier sind, und das müssen sie auch sein in dieser Stadt.
Die meisten Gäste kommen ins Bel-Air, um mal ein Weilchen raus zu sein aus dem Licht der Öffentlichkeit, trotzdem ist das frei zugängliche Restaurant ständig bestens besucht, und das aus gutem Grund. Das Essen im Bel-Air ist einfach fantastisch. Selbst die ewig übellaunigen Schwäne futtern hier gut - Romagna-Salatblätter. Die nicht gefiederten Gäste schwärmen derweil von den Zitronen-Pfannkuchen, der Tortilla-Suppe und den Heiß-Wasser-Rohren unter dem Terrakotta-Boden der Veranda, die dafür sorgen, dass hier keiner kalte Füße bekommt beim Essen unter freiem Himmel. Und das sollte man unbedingt tun,
denn Bel-Air heißt nicht umsonst so: der Duft der Freesien,
Gardenien und des Rosmarin aus dem hauseigenen Kräutergarten ist göttlich, und für viele charakterisiert nichts so sehr den behaglichen Luxus des Hotels wie der Geruch der brennenden Avocado-Scheite im Kamin der Bar.



