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69 Bestätigt
Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“great design, excellent service, and small number … ”
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“Initially thought the hotel was out of the way and … ”
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“Residential feeling. Helpful, English-speaking service. … ”
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“Claska is a haven for Tokyo's young, artistic set. … ”
Claska
1-3-18 Chuo-cho, Meguro-Ku
Tokyo, Japan
Style: Cutting-Edge
Atmosphäre: Ereignis
9 Zimmer
Nicht online buchbar. Bitte kontaktieren Sie den Kundenservice.
Das Hotel wird den Geschäftsbetrieb nach Abschluss
der Renovierungsarbeiten am 29. März 2008 wieder aufnehmen.
Ein Zimmer im Claska zu bekommen, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit - von seinen 36 Zimmern sind gerade mal neun herkömmliche Hotelzimmer mit vollem Service (die übrigen 27 sind für eine Aufenthaltsdauer von einem Monat und mehr vorgesehen), und bei den Tokio-Reisenden, die auf das Neuste vom Neuen scharf sind, sind diese neun Zimmer natürlich heiß begehrt. Wir empfehlen dieses fantastische Hotel also nicht, weil
wir auf (Ihr) Geld aus wären, sondern schlicht und einfach, weil es so gut ist und wir es so sehr lieben.
Und es ist wirklich gut vielleicht das feinste kleine Hotel, das uns je untergekommen ist, das coolste in jedem Fall. Die japanische Kultur ist bekannt dafür, fremde Trends und Ideen zu übernehmen und dann zu perfektionieren, also ist es kaum überraschend, dass
Tokios erstes Boutqiue Hotel der definitive Einstieg in in dieses Genre ist. Das Innendesign ist moderner als modern, angefangen vom Eingangsbereich, für den die englische Firma Tomato verantwortlich zeichnet, bis hin zu den Zimmern und der Lobby Lounge, die von einer wilden Crew hipper japanischer Designer entworfen wurden. Rudimente des original Meguro Hotels (einer Art Sixties Jetset Business Hotel) sind geblieben und verleihen
dem Interieur eine Authentizität, die es weit über reines Set Design hinaushebt. Für alle Design-Groupies und Menschen, die was mit dem Namen Tomato anfangen können, oder alle, die die herrliche Absurdität eines noblen Tiersalons mit dem Namen Dogman zu schätzen wissen (wo die fluffigsten kleinen Meguro-Schnuffis seit 2003 verwöhnt werden), ist das hier der richtige Platz.
Der Service ist minimal, ganz klassischer Boutique-Style, dafür das Nachtleben entsprechend optimal. Man kommt sich hier eher wie in einem Club vor, in dem es auch Gästezimmer gibt. Etliche Hotels, die sich an ebendiesem Kunststück versucht haben, sind
leidlich gescheitert und eher bei einer Art Disko-Disneyland gelandet und nicht, wie beabsichtigt, bei einem coolen Übernachtungs-Club für junge Menschen. Ganz anders hier - die Lobby-Bar im Claska ist einfach perfekt, einer dieser Orte, für den selbst Einheimische lange Wege in Kauf nehmen, ein erstaunlich großer Raum mit elegantem Mobiliar und hohen Decken; hier
legen DJs auf und man kriegt bis 4 Uhr morgens Drinks.
Das mit den langen Wegen ist wortwörtlich gemeint, Meguro ist für Reisende nicht gerade ideal von der Lage her, selbst für Einheimische nicht, so gar nicht in der Nähe des Stadtzentrums. Wer die Lost in Translation-Erfahrung sucht, sollte ins Park Hyatt in Shinjuku gehen oder ins Grand Hyatt in Roppongi Hills.Claska ist eine lange Taxifahrt von diesen Vierteln entfernt, und selbst
zur U -Bahn-Station ist ein gutes Stück zu Fuß.
Aber das ist das einzige Manko. Es ist ein wundervolles Hotel, vielleicht unser liebstes City Hotel auf diesem Planeten, mit Preisen, die verhältnismäßig günstig sind - 12.600 Yen (um die 125 US $) für Zimmer 505, das einfachste Einzel-Zimmer. Aber wer will, kann auch Park Hyatt-Preise für die beeindruckendsten Zimmer, nämlich 401 und 402, bezahlen. Kein Wunder, dass das Hotel auf Monate ausgebucht ist. Wer aber dennoch eine Reservierung
ergattern kann und die lange Anreise nach Meguro mit intaktem Nervenkostüm überstanden kann, wird garantiert nicht enttäuscht werden.



