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71 Bestätigt
Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“General: Nice design and lay-out. Close to metro … ”
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“Great location. Great service.”
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“Great hotel, prime location. Have stayed there before, … ”
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“Great rooms; spacious common space; included breakfast; … ”
Bel Ami
7-11 Rue St. Benoît, Saint Germain-des-Prés
Paris, France
Umgebung: 4th Arr. (Ile de la Cité/Ile St-Louis & Beaubourg)
Style: Cutting-Edge
Atmosphäre: Lebhaft
111 Zimmer
So gar nicht das, womit man in dieser Stadt gerechnet hätte, was Style und Design angeht - das Bel Ami ist durch und durch schlichte Modernität, ohne irgendwelches Museums-Flair; in gedeckten und erdigen Farben gehalten, fast Nordisch, vermeidet es das satte Purpur oder knallige Pink vieler Pariser Grandhotels. Zufall ist eine derartige elegante Schlichtheit nicht, sondern integraler Bestandteil des ureigenen Stils der französisch-chinesischen Hotelbetreiberin Grace Leo-Andrieu, unter deren Leitung das einst eher altmodische Haus in eines der wahrhaft zeitgenössischen Boutique Hotels von Paris umgewandelt wurde.
Komfort, stylish und funktionell, so lautet die Philosophie, und die Umsetzung ist einfach perfekt gelungen. Die Gästezimmer sind karg und minimalistisch, designed im größtmöglichen Kontrast zum Pariser Straßenbild und seinem Trubel; indirekte Beleuchtung und eine Farbpalette aus Karamell
und sanftem Grün und Blau schaffen eine besänftigende und entspannende Atmosphäre für den Gast.
Eine dazu passende schicke Lobby Lounge serviert Cocktails und das Bel-Ami Cafe bietet ein Frühstücks-Buffet in freundlicher und sonniger Umgebung, fast wie in der Küche einer großen Familie. Ein Restaurant gibt es nicht und nur wenig an Luxushotel-Extravaganzen. Aber das Bel-Ami ist auch eher als pied à terre gedacht und weniger als Vergnügungspalast; eine Art Zugang nach Saint Germain-des-Pres und kein urbanes Versteck. Natürlich kann gern den ganzen Tag in der Lounge zubringen, aber die meisten Gäste sind hier wegen der Shops und Galerien der unmittelbaren Nachbarschaft oder sie sitzen im Deux Magots und träumen bei einer Tasse Kaffee davon, den nächsten großen Exil-Roman zu schreiben.



