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74 Bestätigt
Gastkritiken
Was die Gäste mögen:
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“The public areas are fun and relaxed, without being … ”
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“Cool and funky! Front desk staff was so kind and … ”
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“The style, service, location, & price”
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“casual, stylish, great service, restaurant and coffee … ”
Ace Hotel Portland
1022 SW Stark St.
Portland, OR, USA
Style: Cutting-Edge
Atmosphäre: Ereignis
79 Zimmer
Der neue Außenposten der in Seattle ansässigen Ace-Gruppe steht in Portland – ein Boutique-Hotel der etwas anderen Art. Vergessen Sie Ihre Vorstellung von einem trendigen Jet-Set-Design-Boutique-Hotel, so etwas passt einfach in den amerikanischen Nordwesten, erst recht nicht nach Portland. Denn so großstädtisch man sich hier auch gibt, man ist Lichtjahre entfernt von der LA-Miami-Achse, denn Angeberei und Überheblichkeit steht traditionell ganz oben auf der Liste der Todsünden.
Selbst die gemäßigte Seattle-Version des Ace wäre für Portland-Verhältnisse noch ein bisschen zu chic mit seinen polierten Hartholz-Böden und den schneeweißen Wänden. Der Look des Ace in Portland manifestiert sich in erster Linie in recycelten Materialien und Dingen, die in ihrem ersten Leben einem anderen Zweck gedient haben. Da werden Teile des ehemaligen Clyde-Hotels ebenso verwendet wie alte Fabrikmöbel, Klemmleuchten oder ausgemusterte Militär-Utensilien – alles kombiniert mit Objekten von lokalen Künstlern. Schräg, aber schön. Nicht alle Zimmer haben ein eigenes Bad, aber einige davon haben antike Badewannen, die auf Füßen stehen.
Man muss sich daran gewöhnen, aber es lohnt sich: Dies ist eine neue Sorte von Boutique-Hotels für Preisbewusste, die in Amerikas etwas weniger angesagten Städten zunehmend das Bild bestimmen. Sie sind nicht so cool wie die in einem Design-Magazin. Auch die Annehmlichkeiten und der Service sind reduziert, alles mit dem Ziel, den Preis zu drücken. Dabei sind die Gäste eher waschechte Kreative als oberwichtige Geschäftsleute. Eine 15-Dollar-pro-Drink-Cocktail-Bar sucht man auch vergebens. Aber dafür findet man hier eine von Portlands legendären Coffee-Companies ebenso wie das riesige öffentliche Clyde-Common-Restaurant und ab Herbst eine Filiale von Kenny-and-Zuke’s-Delicatessen.



